Frauenzentrum Augsburg e.V.

Der Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz“ – Fremdkörper in einer offenen Gesellschaft ?

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Wann:
10. April 2019 um 19:30 – 21:30
2019-04-10T19:30:00+02:00
2019-04-10T21:30:00+02:00
Wo:
s-forum in der Stadtbücherei Augsburg
Ernst-Reuter-Platz 1
86150 Augsburg
Ein Bericht von Silvia Gingold
Mittwoch, 10. April 2019, 19:30 Uhr
Die pensionierte Lehrerin Silvia Gingold aus Kassel gehörte zu den ersten vom Berufsverbot Betroffenen der Bundesrepublik Deutschland in den 70er Jahren. Sie ist Mitglied der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten VVN-BdA“ und Tochter der jüdischen Widerstandskämpfer Ettie und Peter Gingold.
Wie schon in den 70er Jahren steht Silvia Gingold heute wieder unter geheimdienstlicher Beobachtung des hessischen Verfassungsschutzes, u.a. wegen Lesungen und Vorträgen aus den Erinnerungen ihres verstorbenen Vaters. Damit setzt sich die Verfolgung und Bespitzelung der Familie bis heute fort.
Trotz der öffentlich gewordenen Verstrickungen des deutschen Inlandsgeheimdienstes mit dem mörderischen neonazistischen Netzwerk des NSU und der militanten Naziszene entzieht sich der „Verfassungsschutz“ weitgehend der parlamentarischen Kontrolle und fühlt sich, gedeckt durch die derzeitige Regierung, unangreifbar.
Silvia Gingold wird über ihre Erfahrungen berichten. Wir meinen: Stoff für eine rege Diskussion.
Veranstalterinnen:
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten VVN-BdA-Kreisvereinigung Augsburg
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW Augsburg
in Kooperation mit dem Frauenbündnis gegen Rechts Augsburg
Ort: s-forum in der Stadtbücherei Augsburg, Ernst-Reuter-Platz 1, 86150 Augsburg
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Ausgeschlossen sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder andere ausgrenzende und diffamierende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstalter machen bei Störungen von ihrem Hausrecht Gebrauch.

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